Ansgarschule Twist
 
 

SPD-Twist informiert sich in der Ansgarschule - Zusammenarbeit mit Kindertagesstätte

Der "Wackelzahnclub" hilft beim Lernen


Bericht aus der Meppener Tagespost von Februar 2011

 

Lob ernteten die Mitarbeiter der Ansgarschule in Twist-Siedlung beim Besuch des SPD-Ortsvereins Twist. Die Kommunalpolitiker setzten die Reihe ihrer Informationsbesuche bei Kindertagesstätten und Schulen fort. Der Ortsvereinsvorsitzende Hans Wilbers, die Landtagsabgeordnete Karin Stief-Kreihe und die SPD-Mitglieder interessierten sich besonders für den Ganztagsbetrieb und die Übergange von Kindergärten zur Grundschule und zu weiterführenden Bildungseinrichtungen.
Schulleiterin Stefanie Harnitz berichtete von zwei Jahren Erfahrung mit dem Ganztagsbetrieb. Dieser finde an vier Tage in der Woche statt. Nach der Schule am Vormittag nutzten etwa 20 Kinder das Angebot des Mittagessens. Mit dem im Schulverband organisierten Mahlzeitendienst sei man sehr zufrieden, das Essen sei „gesund und abwechslungsreich“. Zusätzlich zur Hausaufgabenbetreuung gebe es zehn Arbeitsgemeinschaften, neben Lehrkräften seien hier Honorarkräfte und Ehrenamtlichen aktiv. Bewährt habe sich die Zusammenarbeit mit Vereinen und mit der Kunstschule. Ein gutes Angebot sei aber nicht kostenlos zu haben, machte sie deutlich. Material und Fachkräfte, beispielsweise bei den musischen Angeboten, hätten ihren Preis. Rund die Hälfte der Kinder nehme an den AG-Angeboten teil. „Wir sind glücklich mit der Ganztagsschule“, sagte Harnitz.
Bei der Ganztagsbetreuung ebenso wie bei der Zusammenarbeit habe sich die räumliche Nähe zur Kindertagesstätte St. Ansgar bewährt. Dadurch sei ein ständiger Informationsaustausch zwischen Erziehern, Lehrkräften und Eltern möglich. Im „Wackelzahnclub“ lernen die Kleinen ihre künftige Schule kennen, und ältere Schüler übernehmen Patenschaften für die Neulinge. Gemeinsam sei man in der Sprachförderung aktiv, und man arbeite gemeinschaftlich mit der benachbarten Bücherei zusammen.
Eng gestalte sich auch die Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen. Hierbei gehe es darum, aus den Rückmeldungen Grundlagen für Empfehlungen an die Eltern zu gewinnen, erläuterte Harnitz. Wenn diese gut beraten werden, finde die Schullaufbahnempfehlung auch in fast allen Fällen Akzeptanz.
Keine Sorgen macht sich die Schulleiterin um die Zukunft. Trotz des Geburtenrückgangs sei der Bestand der Schule auf absehbare Zeit gesichert. Die Gemeinde habe kräftig in die Instandhaltung des Gebäudes investiert, es gebe einen sehr aktiven Förderverein, und es konnten in den vergangenen Jahren Unterrichtsmittel wie Smartboards angeschafft werden.