Woher kommt das Frühstücksei? Woher kommen unsere Hühner? Wie kommt das Huhn ins Ei? Und wie kommt es wieder heraus? Diesen und vielen weiteren Fragen konnten die Kinder der 4. Klasse an der Ansgarschule in den vergangenen Wochen hautnah nachgehen. Denn es hatte sich besonderer Besuch eingefunden. Zunächst in einer harten Schale versteckt, nach rund 3 Wochen dann gelb und flauschig: Hühnerküken!
Möglich machte dies der Rassegeflügelzuchtverein Emsland / Grafschaft Bentheim in Person des 1. Jugendleiters Hermann Plas. Sowohl Hühnereier als auch Brutmaschine und Expertenwissen hatte Herr Plas für die Schulgemeinschaft im Gepäck. Zunächst hieß es jedoch: warten. Genau 21 Tage. Denn so lange dauert es, bis ein Küken im Ei herangewachsen ist. Spannend war die Wartezeit dennoch, gab es doch auch vor dem Schlupf schon einiges zu sehen. Nach rund sieben Tagen zeigte ein schwarzer Fleck im Ei, ob das Ei befruchtet wurde. Einige Tage vor dem Schlupf zeigte ein heller Fleck im Ei, ob das Küken vollständig entwickelt ist. Und kurz, bevor die Küken schlüpften, kündigten zappelnde und piepende Eier den Schlupf bereits an. Wichtig auch: Immer ein Auge auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit haben. Damit sich die Küken gut entwickeln, braucht es konstante 37,8 Grad und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60%. Mit etwas Verspätung schlüpften letztlich 6 muntere Küken, die von der ganzen Schulgemeinschaft noch einige Tage beobachtet werden konnten.
Die Ansgarschule bedankt sich auch auf diesem Wege noch einmal sehr beim Rassegeflügelzuchtverein Emsland / Grafschaft Bentheim in Person von Herrn Plas sowie beim Rassegeflügelzuchtverein Meppen in Person von Herrn Heidfeld für die tolle Unterstützung.
